AOK Logo
AOK
Wählen Sie Ihre AOK
Baden-Württemberg Bayern Bremen-Bremerhaven Hssen Niedersachsen Mecklenburg-Vorpommern Berlin Brandenburg Schleswig-Holstein Westfalen-Lippe Thüringen Sachsen Rheinland-Pfalz Saarland HamburgRheinland Sachsen-Anhalt
Willkommen bei Ihrer AOK für Unternehmen
Schrift anpassen: A-AA+

Pfadnavigation

Hauptinhalt

Alkoholismus: Wenn der Genuss zur Sucht wird

Hier hören Sie den Radiobeitrag

Text zum Radiobeitrag

Moderator: Alkoholismus ist ein langfristiger, schleichender Prozess. Viele haben dabei das Bild eines zitternden Pegeltrinkers vor Augen. Allerdings steckt mehr hinter der Erkrankung und oft wird sie erst spät erkannt. Dr. Eike Eymers, Ärztin im AOK-Bundesverband, erklärt:

Dr. Eike Eymers: In der Regel wird das klinisch diagnostiziert, indem der Patient mit alkoholtoxischen Erkrankungen zum Arzt geht. Das heißt, die haben eine chronische Schleimhaut-Entzündung, die haben einen Leberschaden, eine Leberentzündung. Hilfestellung gibt dort ein Cage-Test. Das ist ein Test, der den täglichen Umgang mit Alkohol abfragt und da die Diagnose unterstützt.

Moderator: Warnzeichen sind beispielsweise, wenn der innere Drang nach Alkohol zum Lebensmittelpunkt wird und sich der Konsum kaum noch steuern lässt. Körperliche Anzeichen sind die eines Entzuges wie Zittern, Unruhe, Schweißausbrüche und Übelkeit. Die Liste der Schäden, die Alkohol anrichtet ist lang …

Dr. Eike Eymers: … weil Alkohol ein Zellgift ist und das wirkt quasi überall. Es fängt an mit Schleimhautentzündung des Magen-Darm-Traktes, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Leberentzündung; führt aber auch langfristig zu Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traks, der Bauchspeicheldrüse, der Leber; führt zu psychischen Veränderungen wie Intelligenzminderung, gesteigerte Aggressivität oder auch Demenz.

Moderator: Körperlich vertragen Frauen täglich etwa 12 Gramm reinen Alkohol und Männer 24 Gramm. Das entspricht einem kleinen Glas Wein oder Bier, für Männer die doppelte Menge. Täglich sollte man allerdings keinesfalls Alkohol trinken. Wie alkoholkranken Menschen geholfen werden kann, erklärt Dr. Eymers:

Dr. Eike Eymers: Man muss grundsätzlich sagen, Alkoholerkrankung ist eine chronische Erkrankung; die ist nicht heilbar, und das einzige, was hilft, ist lebenslange Abstinenz (des Betroffenen). Helfen kann man eigentlich nur, wenn a) eine Einsicht besteht und b) auch der Wunsch des Patienten, diese Krankheit zu behandeln. Und helfen – gibt es grundsätzlich die Möglichkeiten, das über den Arzt oder über eine Klinik, über Selbsthilfegruppen oder auch familiär das zu machen.

Marginalinhalt

Mitglied werden!

Welcome to AOK

AOK-Firmenservice

© AOK
Mann und Frau im Gespräch

Die AOK hilft Ihnen im Arbeitsalltag mit Expertenwissen, Praxishilfen und mehr.

gesundes unternehmen

Cover gesundes unternehmen

Das Firmenkunden-Magazin der AOK.

INFOS FREI HAUS

Anmeldung newsletter

mit dem Newsletter für AOK-Firmenkunden.