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Pflanzliche Schlafmittel – harmlos, aber wirksam

„Einmal sofort einschlafen und bis zum Morgen durchschlafen …“ Wer an gelegentlichen oder regelmäßigen Schlafstörungen leidet, wünscht sich nichts sehnlicher als ein Mittel, dass ihn zu einer geruhsamen Nacht verhilft. Viele greifen deshalb zu Schlaftabletten, die den ersehnten Zustand auf chemischem Wege herbeiführen können. Eine sanftere Alternative zu Valium und anderen pharmazeutischen Produkten – ohne die zum Teil gefährlichen Nebenwirkungen und das Risiko, von ihnen abhängig zu werden – sind die pflanzlichen Schlafmittel.

Extrakte von Baldrian, Hopfen, Lavendel, Johanniskraut, Melisse und Passionsblumenkraut werden seit Jahrtausenden als Schlafhilfe eingesetzt. Bestimmte Inhaltsstoffe in ihnen haben eine beruhigende und schlafanstoßende Wirkung. Sie versetzen den Menschen in einen entspannten Zustand, der sie leichter einschlafen lässt.

Die rezeptfreien Heilpflanzenpräparate haben allerdings nur eine schwache Wirkung und sind als Durchschlafmittel und für ernsthafte Schlafstörungen nur bedingt geeignet. Zudem wirkt ein Baldriantee oder -dragee nicht gleich in der ersten Nacht. Erst nach einigen Tagen tritt die erwünschte Wirkung ein – dann allerdings völlig nebenwirkungsfrei, auch am nächsten Tag. Hohe Dosierungen, die die handelsüblichen Präparate allerdings nicht aufweisen, können auch einen sofortigen Effekt haben.

Welche der Hunderte von Inhaltstoffen der Pflanzen allein oder im Zusammenspiel tatsächlich wirksam sind, ist noch lange nicht abschließend geklärt. Wissenschaftlich am besten untersucht ist die Baldrianwurzel. Die in ihr enthaltenen sogenannten Lignane docken an bestimmten Rezeptoren im Gehirn an, die als „Müde-Schalter“ dienen. Hopfenbestandteile scheinen hingegen ähnlich zu wirken wie das Schlafhormon Melatonin. Wissenschaftliche Experimente haben zudem belegt, dass Kombinationspräparate, etwa aus Johanniskraut, Passionsblume und Baldrian, die Wirkung der Einzelpflanzen durchaus noch verstärken können.

Tipp: Ökotest hat pflanzliche Schlafmittel unter die Lupe genommen. Viele von ihnen wurden als "empfehlenswert" eingestuft. Weitere Einzelheiten finden Sie in dem Testbericht.

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