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Pflegeversicherung

Antrag und Prüfung der Pflegebedürftigkeit

Die Leistungen der Pflegeversicherung werden formlos durch den pflegebedürftigen Menschen oder seinen Bevollmächtigten (z. B. der Ehegatte) beantragt. Die Pflegekasse erbringt die Leistungen von diesem Tag an. Tritt die Pflegebedürftigkeit erst mit zeitlicher Verzögerung nach dem Antrag ein, leistet die Pflegekasse vom Eintritt der Pflegebedürftigkeit an. Wird der Antrag später als einen Monat nach dem Eintritt der Pflegebedürftigkeit gestellt, wird vom Beginn des Antragsmonats an geleistet.

Leistungen können nur beansprucht werden, wenn der pflegebedürftige Mensch in den letzten zehn Jahren vor dem Antrag bereits zwei Jahre bei einer Pflegekasse versichert war. Berücksichtigt werden eigene Mitgliedszeiten und Zeiten der Familienversicherung. Für Kinder ist es ausreichend, wenn ein Elternteil die Vorversicherungszeit erfüllt.

Pflegebedürftigkeit und -grad als Voraussetzung für Pflegeleistungen beurteilt der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) im Wohnumfeld des Pflegebedürftigen und teilt der Pflegekasse das Prüfergebnis in einem Gutachten mit. Die Pflegekasse entscheidet auf dieser Basis und erteilt darüber einen schriftlichen Bescheid. 

Weitere Informationen zu den Themen:

Stand 1.1.2019

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