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Familienfreundlich erfolgreich

Mehr Familiensinn: Nichts spricht dagegen

Sofie Geisel, Leiterin des Netzwerkbüros „Erfolgsfaktor Familie“, räumt mit Vorurteilen an Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf.

Vorbehalt: „Eine weitere Reduzierung der Arbeitszeit können wir uns betriebswirtschaftlich gar nicht leisten!“

Gegenrede: „Es gibt Studien, die belegen, dass Teilzeitkräfte oft effizienter arbeiten als Vollzeitkräfte. Wer begrenzte Zeit zur Verfügung hat, organisiert sich oft besser. Insofern ergibt sich durch Teilzeit nicht selten sogar ein betriebswirtschaftlicher Vorteil.“

Vorbehalt: „Gerade für Führungskräfte ist das Arbeitspensum in Teilzeit gar nicht zu schaffen!“

Gegenrede: „Das kommt immer darauf an, wie man Führungsaufgaben definiert. Wenn Führungskräfte zusätzlich viele operative Aufgaben erledigen müssen, mag das stimmen. Aber umgekehrt haben viele Top-Führungskräfte, die andere (Ehren)ämter oder z. B. Aufsichtsratsmandate bekleiden, in Wahrheit auch eine Art Teilzeitjob. Wer sich auf Führungsaufgaben beschränkt, kann durchaus auch noch für seine Familie da sein.“

Vorbehalt: „Bei Heimarbeit weiß man ja gar nicht, ob die Mitarbeiter arbeiten oder auf der faulen Haut liegen!“

Gegenrede: „Das weiß man auch im Büro nicht immer, denn bloße Präsenz heißt ja auch hier noch lange nicht, dass Beschäftigte produktiv sind. Sicher, es gibt viele Aufgaben, für die es direkte Kommunikation und feste Orte braucht, doch gerade für Aufgaben, die Konzentration erfordern, kann der Schreibtisch zu Hause mitunter geeigneter sein als das Großraumbüro.“

Vorbehalt: „Flexible Arbeitszeitmodelle wecken Begehrlichkeiten, dann arbeitet am Ende niemand mehr richtig!“

Gegenrede: „Das kommt immer drauf an, wie man es macht: Wer ‚einfach so‘ mehr Flexibilität einführt, riskiert mitunter, dass das auch zur Ausweitung von Komfortzonen führen kann. Wer aber deutlich macht, dass Flexibilität und Eigenverantwortung einander bedingen, wird am Ende sogar verantwortungsbereitere Beschäftigte haben als vorher.“

Vorbehalt: „Der Organisationsaufwand ist viel zu hoch!“

Gegenrede: „Klein ist er sicher nicht, aber wer dazu nicht bereit ist, wird aber das Nachsehen haben, weil sich qualifizierte Beschäftigte und Bewerber im Zweifel nach flexibleren und attraktiveren Arbeitgebern umsehen.“

Vorbehalt: „Mitarbeiter und vor allem die Führungskräfte müssen immer erreichbar sein!”

Gegenrede: „Wenn Beschäftigte einen anspruchsvollen Job nachhaltig und lange erfolgreich machen sollen, brauchen sie Pausen und Zeiten der Nichterreichbarkeit.“

Vorbehalt: „Heimarbeit und Teilzeitmodelle schädigen die Bürokommunikation, weil man sich gar nicht mehr sieht!“

Gegenrede: „Ob gute Kommunikation davon abhängt, dass man sich täglich acht Stunden sieht, kann man bezweifeln. Aber sicher muss man Kommunikation besser organisieren, wenn Kollegen nicht immer direkt zur Stelle sind. Umgekehrt führt das aber oft dazu, dass Kommunikation qualitativ besser und effizienter wird, weil sich Leute vorbereiten, vielleicht sogar Tagesordnungen machen und sich vorher genau überlegen, was man in einem Kreis besprechen muss und was gegebenenfalls auch nicht.“

Für weitere Infos: www.erfolgsfaktor-familie.de

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