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Alkoholsucht am Arbeitsplatz: Betroffenen hilft ein offenes Gespräch

Hier hören Sie den Radiobeitrag

Text zum Radiobeitrag

Moderator: Alkoholsucht ist nicht nur ein gesundheitliches Problem – oft leidet auch das Privat- und Arbeitsleben darunter. Die Fehlzeiten von alkoholkranken Menschen sind immerhin 16mal höher als die von anderen Arbeitnehmern. Schätzungsweise sind drei bis vier Millionen Arbeitnehmer in Deutschland von Alkoholproblemen betroffen. So die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen. Was auf eine Alkoholsucht hinweist, erklärt Renate Klein. Sie ist Referentin für Betriebliche Gesundheitsförderung im AOK-Bundesverband.

Renate Klein: Erst das gehäufte Auftreten mehrerer Anzeichen deutet auf eine Erkrankung hin. Auf den Arbeitsplatz bezogen sind das häufige Kurzzeit, Fehlzeiten und unbegründetes Entfernen vom Arbeitsplatz, häufiges Entschuldigen von Fehlzeiten durch zum Beispiel Familienmitglieder, Schwankungen der Arbeitsleistung, Leistungsminderung und auch schlechte Konzentrationsfähigkeit. Und auf das individuelle Verhalten bezogen sind das Anzeichen wie Nervosität, Händezittern, Selbstüberschätzung und natürlich Alkoholkonsum zu unpassenden Gelegenheiten.

Moderator: Wie Kollegen damit umgehen können, wenn sie den Verdacht haben, dass ein Arbeitskollege ein Alkoholproblem hat, sagt Renate Klein.

Renate Klein: Bewährt hat sich, das offene Gespräch zu suchen und dem Kollegen / der Kollegin zu sagen, welche Auffälligkeiten man konkret beobachtet hat, dabei aber Vorwürfe bitte vermeiden. Man sollte Hilfe anbieten, Betroffene zu einer Beratungsstelle zu begleiten, aber wichtig ist auch sich selbst abzugrenzen, wenn das Verhalten des Betroffenen sich nicht ändert.

Moderator: Auch Führungskräfte können etwas tun, wenn ihre Mitarbeiter Alkoholprobleme haben. Zum Beispiel:

Renate Klein: Hier haben sich folgende Verhaltensschritte bewährt: Direkte Ansprache des Vorgesetzten und dem Betroffenen sagen, was man beobachtet hat, den Verdacht äußern, dass hier eine Alkoholproblematik im Spiel ist, Auflagen schriftlich vereinbaren und disziplinarische Maßnahmen ankündigen und dann auch konsequent einhalten, wenn die Auflagen vom Betroffenen nicht erfüllt werden. Rund um das Thema können Sie sich gerne auch an Ihre örtliche AOK wenden.

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