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Stress frisst Kommunikation

Wenn in Unternehmen einerseits die Personaldecken immer dünner werden und auf der anderen Seite immer „Mehr“ in kürzerer Zeit geschafft werden soll, wird es für viele Vorgesetzte schwieriger, ihren Führungsaufgaben gerecht zu werden. Gespräche mit Mitarbeitern gehen zunehmend unter, für Lob und Anerkennung bleibt keine Zeit. „Wenn ich nichts sage, ist das doch bereits Lob genug!“ Ein Tenor, den wir immer häufiger auch in den von uns betreuten Unternehmen hören. Kurzfristig verschaffen Führungskräfte sich zwar dadurch „mehr“ Zeit, doch langfristig sind die Folgen dieser Einstellung negativer.

Kommunikation als wichtigstes Führungsinstrument dient dazu, Sinn und Zweck einer Aufgabe zu erklären, Rückmeldung zu geben oder auch mal einen ungezwungenen „Small Talk“ zu halten. Ohne dies werden die Führungskräfte nach und nach den Kontakt zu ihren Mitarbeitern verlieren. Das bedeutet jedoch, dass sie ebenfalls keine Anhaltspunkte mehr besitzen, um den Einzelnen zu motivieren. Zudem werden die Mitarbeiter immer mehr den Eindruck bekommen, dass sich ihre Führungskraft gar nicht für sie und ihre Leistung interessiert. Die Distanz zwischen Mitarbeitern und Führungskraft wird entsprechend größer, Unzufriedenheit, Demotivation und Stress entstehen. Tragfähige Beziehungen wieder aufzubauen ist umso schwerer. Daher sollte trotz Produktionsdruck und hoher Leistungsziele, gerade in die Kommunikation zwischen Führungskräften und Mitarbeitern „viel“ Zeit investiert werden, um in schwierigen Zeiten Mitarbeiter trotzdem motivieren zu können. Zeit, die sich langfristig gesehen wiederum „rechnet“ bzw. rentiert.

Einige Tipps

  • Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für Ihre Mitarbeiter.
  • Hören Sie bei Problemen gut zu.
  • Führen Sie hin und wieder ungezwungene Gespräche.
  • Besprechen Sie schwierige Themen nicht zwischen Tür und Angel. Leiten Sie Ihr Telefon um und halten Sie Blickkontakt, ermuntern Sie den Mitarbeiter durch zum Beispiel „hm“, „ja, sehr interessant“ weiterzusprechen.
  • Wiederholen Sie ab und zu das Gesagte, um zu überprüfen/​zeigen, dass Sie alles richtig verstanden haben.
  • Benennen Sie auch mal die Gefühle des Sprechers: „Jetzt sind Sie sehr ärgerlich“, „da waren Sie sehr enttäuscht.“ Dadurch fühlt sich Ihr Gesprächspartner „verstanden“.

Quelle: „Instituts-Nachrichten“, Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF-GmbH

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