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© AlexRaths / Thinkstock
Azubi-Marketing - Junge Auszubildende im Gespräch

Employer Branding

Binden, sichern, zukunftsfähig sein: Employer Branding ist ein Begriff, der in den Personalabteilungen von Unternehmen immer häufiger verwendet wird. Die Experten aus dem Personalbereich beschreiben damit die Maßnahmen, mit denen sich ein Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber am Markt positioniert.

Dahinter steckt der Gedanke, bekannte Ansätze aus dem strategischen Marketing auf die Mitarbeitergewinnung zu übertragen. Der Begriff beinhaltet aber auch die Entwicklung des Unternehmens zu einem attraktiven Arbeitgeber. Mit Blick auf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt heißt das: Mitarbeiter und Auszubildende sollen ebenso wie potenzielle Bewerber mit dem Unternehmen charakteristische Eigenschaften verbinden und eine emotionale Bindung entwickeln. Ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, spielt zum Beispiel bei der Rekrutierung von Azubis eine wichtige Rolle. Employer Branding steht damit für das Gesamtkonzept und ist auch ein Teil der Personalgewinnung.

Arbeitgeberattraktivität bedeutet unter anderem, ein gutes Image zu haben. Es gibt dabei unterschiedliche Felder, die Unternehmen Handlungsspielräume eröffnen. Haben Betriebe zum Beispiel wenig Einfluss auf das Branchen- und Standortimage, kann die Wahrnehmung als Ausbildungsbetrieb durch professionelle Öffentlichkeitsarbeit und Bewerbermanagement durchaus beeinflusst werden. Dabei gilt es, Maßnahmen und Ziele der eigenen Öffentlichkeitsarbeit zu bedenken, um auf dem umkämpften Markt erfolgreich zu sein. Die Betriebe investieren – in die Personalgewinnung genauso wie in den Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke.

  1. Mit regelmäßiger Öffentlichkeitsarbeit können Unternehmen ihr Image generell aufwerten.
  2. Durch die professionelle Pflege des Internetauftritts gelingt es, frühzeitig Bewerber anzusprechen.
  3. Wer intensiven Kontakt zu Schulen hält, geht aktiv auf die Zielgruppe zu und steigert langfristig die Bewerberzahlen.
  4. Durch Präsenz auf Ausbildungsmessen oder einen Tag der Ausbildung, steigt der Bekanntheitsgrad des Unternehmens. Betriebe können dort außerdem offene Stellen und Anforderungen an die zukünftigen Auszubildenden vermitteln und Lehrer und Eltern als Multiplikatoren gewinnen.
  5. Wer seine Azubis als "Werbeträger" einsetzt, schafft den Kontakt auf Augenhöhe. Was sie über das Unternehmen verraten, gilt bei Außenstehenden als besonders glaubwürdig.

Das gute Image und die Öffentlichkeitsarbeit sind für die Personalgewinnung, das Azubi-Marketing und der Gestaltung einer Arbeitgebermarke essentiell. Employer Branding hat auch interne Aspekte. So können und sollten Mitarbeiter generell in den Prozess, eine Arbeitgebermarke zu entwickeln, involviert werden. Wer die Markenstrategie auch nach innen richtet, schafft Verständnis und ein Plus an Loyalität bei den Beschäftigten.

Loyale Mitarbeiter sind die beste Werbung für die eigene Arbeitgebermarke. Lesen Sie mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Was muss man beim Employer Branding Prozess beachten? Beratung und wissenswerte Infos gibt es bei der Deutschen Employer Branding Akademie: www.employerbranding.org

Mitarbeiter mit Mission

© Wavebreakmedia Ltd / Thinkstock
Employer Branding

Wer seine Mitarbeiter für das Employer Branding gewinnen kann, schafft eine breite Basis der Zustimmung, Glaubwürdigkeit und Identifikation mit dem Betrieb. Sie sind in der Außenwahrnehmung die glaubwürdigsten Botschafter jedes Unternehmens. Wie können Betriebe ihre Mitarbeiter zu aktiven Botschaftern der Arbeitgebermarke machen? Die Otto-Group hat in Zusammenarbeit mit der Agentur Milch & Zucker ein Konzept entworfen, das Mitarbeiter aus allen Abteilungen, Geschäftsführung, Personal, Marketing, Kommunikation, involviert. Anhand von vier Punkten können Betriebe ihre Beschäftigten auf allen Ebenen in den Prozess einbeziehen.

  1. Sensibilisieren: Überzeugen Sie Manager und Mitarbeiter vom Wert und Beitrag der Arbeitgebermarke, unter anderem mit Hilfe von Führungskräftedialogen, Mitarbeiterbefragungen, Arbeitgeberwettbewerben oder runden Tischen.
  2. Involvieren: Wählen Sie Mitarbeiter für die aktive interne und externe Kommunikation der Thematik aus. Das funktioniert unter anderem dadurch, dass Mitarbeiter in die Recruiting- und Marketingaktivitäten eingebunden werden.
  3. Integrieren: Lassen Sie ihre Mitarbeiter Markeneigenschaften und Markennutzen entwickeln und intern kommunizieren. Werkzeuge dafür sind unter anderen Workshops, die Entwicklung von Story-Telling Konzepten für die Berufsbilder oder interne Wettbewerbe zur Vermittlung der Eigenschaften der Arbeitgebermarke.
  4. Realisieren: Inszenieren und fördern Sie geeignete Maßnahmen und beteiligen Sie die Mitarbeiter daran, zum Beispiel, indem sie die Ergebnisse der Mitarbeiteraktivitäten in die Employer Branding-Aktivitäten einfließen lassen, die Kommunikation untereinander fördern oder Mitarbeiter auch in die Kontaktaufnahme mit den Bewerbern involvieren.

Stand: 23.7.2015

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