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Mutterschutz und Ausgleichsverfahren

Stückelung der Elternzeit

Arbeitnehmer und Arbeitgeber können jederzeit die vorzeitige Beendigung der Elternzeit vereinbaren. Darüber hinaus hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf vorzeitige Rückkehr in den Fällen, wenn durch die Fortsetzung der Elternzeit für ihn eine besondere Härte entsteht. Eine besondere Härte liegt beispielsweise vor bei Eintritt einer schweren Krankheit oder wenn ein Elternteil verstirbt. In diesen Fällen kann der Arbeitgeber seine Ablehnung auf vorzeitige Rückkehr nur binnen vier Wochen seit Antragstellung schriftlich erklären. Für die Ablehnung müssen dringende betriebliche Gründe angegeben werden können.

Außerdem kann die Elternzeit zur Inanspruchnahme der Schutzfristen ganz ohne Zustimmung des Arbeitgebers vorzeitig beendet werden; in diesen Fällen soll die Arbeitnehmerin dem Arbeitgeber die Beendigung der Elternzeit rechtzeitig mitteilen.

Der durch die vorzeitige Beendigung verbleibende Anteil von bis zu 24 Monaten kann auf die Zeit nach Vollendung des dritten bis zur Vollendung des achten Lebensjahres des Kindes übertragen („angehängt“) werden.

Beispiel

Bei der Geburt des ersten Kindes nimmt die Mutter zunächst nur 24 Monate Elternzeit in Anspruch. Das restliche Jahr Elternzeit will sie zu einem späteren Zeitpunkt nehmen.

Innerhalb dieser ersten Elternzeit wird das zweite Kind geboren, für das die Mutter die komplette zweite Elternzeit bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres in Anspruch nimmt. Danach beansprucht sie den verbleibenden Rest der ersten Elternzeit.

Beide Elternteile können ihre Elternzeit in je drei Abschnitte aufteilen. Der Arbeitgeber kann einen dritten Elternzeitabschnitt aus dringenden betrieblichen Gründen ablehnen, sofern der dritte Abschnitt zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes liegt.

Stand: 1.1.2019

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