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Präsentismus

Entwicklung des Krankenstands

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Als wesentliche Ursachen für die niedrigen Krankenstände gelten zum einen strukturelle Faktoren wie etwa die Abnahme körperlich sehr belastender Tätigkeiten oder der geringere Anteil älterer Arbeitnehmer, zum anderen aber – und dies vor allem – die verbesserte Gesundheitsvorsorge in den Betrieben. Dabei handelt es sich um Präventionsangebote, die von den Beschäftigten auch wahrgenommen, geschätzt und genutzt werden. Dies belegt das „iga-Barometer“, eine repräsentative Befragung von rund 2.000 Erwerbstätigen in Deutschland, die von der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) im Jahr 2014 zum vierten Mal durchgeführt wurde. Allerdings hat sich unter Experten inzwischen auch zunehmend die Einsicht verbreitet, dass ein niedriger beziehungsweise sinkender Krankenstand in der deutschen Wirtschaft nicht zwangsläufig bedeutet, dass sich die Gesundheit der Beschäftigten verbessert hat. Denn Umfragen zeigen: Gesundheitliche Beschwerden halten viele Beschäftigte nicht davon ab, weiter ihrer Arbeit nachzugehen. Somit kann auch der Verzicht auf Krankmeldungen trotz gesundheitlicher Probleme zu einem – allerdings nicht quantifizierbaren – Teil zu sinkenden Krankenständen beitragen. Die Anwesenheit am Arbeitsplatz trotz Krankheit beziehungsweise eingeschränkter Arbeitsfähigkeit bezeichnen Fachleute als „Präsentismus“ – in Analogie zur krankheitsbedingten Abwesenheit, dem „Absentismus“. Wer die krankheitsbedingte Beeinträchtigung der Arbeit und den damit einhergehende Produktivitätsverlust erfassen will, darf folglich nicht den Krankenstand als alleinigen Maßstab nehmen, sondern muss vielmehr Absentismus und Präsentismus zugleich betrachten.

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