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Expertenforum

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© Squaredpixels / iStockphoto

Das Expertenforum bietet Ihnen die Möglichkeit AOK-Experten Fragen zu Themen der Sozial­versicherung zu stellen: Die Expertenantwort erfolgt schnellstmöglich – spätestens nach 24 Stunden. Ihre Antworten zu Fragen an Wochenenden und Feiertagen erhalten Sie am nächsten Werktag. Darüber hinaus bietet Ihnen das Expertenforum ebenso die Möglichkeit in den Dialog mit anderen Usern zu treten.

Beiträge insgesamt: 2
Beiträge 1 bis 2
Themenbereiche: Jahresarbeitsentgelt , Versicherungspflicht/-freiheit
  • 1

Autor des Beitrags:

ZB Entgelt

erstellt am:

11.02.2019

Thema:

Eintritt Versicherungspflicht wegen Reduzierung von Entgelt

Sehr geehrtes Expertenteam,

 

eine Beschäftigte, die freiwillig in der gesetzlichen KV versichert ist, hat wegen Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit ab dem 01.09.2018 einen verringerten Anspruch auf Entgelt. Leider wurde dies irrtümlich nicht zeitgerecht umgesetzt. Die entstandene Überzahlung wird von der Beschäftigten nun zurückgefordert. Mit dem tatsächlich zustehenden Entgelt wird die JAEG 2018 unterschritten und die Pflichtversicherung tritt ein. Ist es richtig, dass aufgrund der Rückforderung des überzahlten Entgelts die Pflichtversicherung rückwirkend eintritt? Mit der Folge, dass die Arbeitgeberzuschüsse zurückgefordert werden und die AG sowie AN Beiträge zur Pflichtversicherung zur KV und PV ab dem 01.09.2018 abzuführen sind? Und gilt hier auch § 28g Satz 3 SGB IV? Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

ZB Entgelt

Autor des Beitrags:

Ihr Expertenteam

erstellt am:

11.02.2019

Thema:

Re: Eintritt Versicherungspflicht wegen Reduzierung von Entgelt

Guten Tag,

 

sofern, wie hier geschildert, Versicherungspflicht ab dem 01.09.2018 eintritt, ist die Rückabwicklung unvermeidbar. Rückwirkend zum 01.09.2018 tritt Versicherungspflicht mit allen Konsequenzen ein. Es sind entsprechend Pflichtbeiträge zur KV und PV zu entrichten und die Arbeitgeberzuschüsse können nach unserer Auffassung zurückgefordert werden. Aus der Schilderung des Sachverhaltes ist nicht erkennbar, warum §28 g Satz 3 SGB IV nicht gelten sollte.

 

Sofern im Einzelfall rechtliche Unsicherheiten vorliegen sollten, empfehlen wir die Kontaktaufnahme mit der zuständigen Krankenkasse.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr Expertenteam

 

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