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© Squaredpixels / iStockphoto

Das Expertenforum bietet Ihnen die Möglichkeit AOK-Experten Fragen zu Themen der Sozial­versicherung zu stellen: Die Expertenantwort erfolgt schnellstmöglich – spätestens nach 24 Stunden. Ihre Antworten zu Fragen an Wochenenden und Feiertagen erhalten Sie am nächsten Werktag. Darüber hinaus bietet Ihnen das Expertenforum ebenso die Möglichkeit in den Dialog mit anderen Usern zu treten.

Beiträge insgesamt: 2
Beiträge 1 bis 2
Themenbereiche: Werkstudenten , Gleitzone
  • 1

Autor des Beitrags:

S.Singer

erstellt am:

12.06.2019

Thema:

Übergangsbereich für Werkstudenten

Guten Tag,

 

Werkstudenten werden auf Stundenlohnbasis beschäftigt, das Einkommen variiert monatlich.

Während des Semesters ist davon auszugehen, dass das Einkommen innerhalb der Grenzen des Übergangsbereichs liegt.

In den Semesterferien kann der Werkstudent mehr arbeiten. Wann und wie (basierend auf welchen Daten) muss hier eine vorausschauende Betrachtung durchgeführt werden?

Muss nach dem Ende der Semesterferien wieder eine neue Vorhersage getroffen werden?

Ein monatlicher Wechsel "nach Bedarf" ist ja nicht zulässig.

Eine vorausschauende Betrachtung aufs Jahr ist allerdings für diesen Mitarbeiterkreis fast unmöglich.

 

Besten Dank für Ihre Antwort

S. Singer

Autor des Beitrags:

Ihr Expertenteam

erstellt am:

13.06.2019

Thema:

Re: Übergangsbereich für Werkstudenten

Guten Tag,

 

bei der Prüfung der Frage, ob das Arbeitsentgelt im Übergangsbereich liegt, ist vom regelmäßigen Arbeitsentgelt auszugehen. Dabei ist grundsätzlich auf das Arbeitsentgelt abzustellen, auf das der Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch hat.

Bei unvorhersehbar schwankender Höhe des Arbeitsentgelts und in den Fällen, in denen im Rahmen eines Dauerarbeitsverhältnisses saisonbedingt vorhersehbar unterschiedliche Arbeitsentgelte erzielt werden, ist der regelmäßige Betrag durch Schätzung bzw. durch eine Durchschnittsberechnung zu ermitteln. Dabei ist bei einem seit einem Jahr oder länger beschäftigten Arbeitnehmer von dem im Vorjahr erzielten Arbeitsentgelt auszugehen; bei neu eingestellten Arbeitnehmern kann von der Vergütung eines vergleichbaren Arbeitnehmers ausgegangen werden. Diese Feststellung bleibt für die Vergangenheit auch dann maßgebend, wenn sie infolge nicht sicher voraussehbarer Umstände mit den tatsächlichen Arbeitsentgelten aus der Beschäftigung nicht übereinstimmt.

 

Sofern ihr Werkstudent gelegentlich ein Arbeitsentgelt oberhalb der Grenze des Übergangsbereiches von 1.300 Euro erzielt, sind die Regelungen des Übergangsbereiches für die Monate des Überschreitens der Grenzen nicht anzuwenden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr Expertenteam

 

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