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Expertenforum

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© Squaredpixels / iStockphoto

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Beiträge insgesamt: 2
Beiträge 1 bis 2
Themenbereiche: Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung , Beschäftigungsverbot , Entgeltfortzahlungsversicherung
  • 1

Autor des Beitrags:

Hoppe

erstellt am:

12.07.2019

Thema:

Beschäftigungsverbot / Mutterschutzlohn

Eine Mitarbeiterin teilt mit das sie schwanger ist. Durch den Arbeitgeber wird ein komplettes Beschäftigungsverbot ausgesprochen. Vorher war die Mitarbeiterin krank.

Erhalten wir als Arbeitgeber den Mutterschutzlohn während des Beschäftigungsverbotes von der Krankenkasse erstattet?

Würde die Krankenkasse den Mutterschutzlohn auch zahlen, wenn die Arbeitnehmerin arbeitsunfähig ist und der Arzt danach ein Beschäftigungsverbot ausstellt ?

 

Autor des Beitrags:

Ihr Expertenteam

erstellt am:

12.07.2019

Thema:

Re: Beschäftigungsverbot / Mutterschutzlohn

Guten Tag,

 

sofern sich die Arbeitsunfähigkeit und das Beschäftigungsverbot überschneiden, ist die Arbeitsunfähigkeit vorrangig. Für diesen Zeitraum zahlt der Arbeitgeber regulär Entgeltfortzahlung. Sofern der Arbeitgeber U1-pflichtig ist, kann er entsprechende AAG-Erstattungsanträge an die Einzugsstelle übermitteln.

 

Wenn es dann zur Anwendung des Beschäftigungsverbotes kommt, erhalten Sie als Arbeitgeber 100% des gezahlten Arbeitsentgeltes erstattet. Zudem erhalten Sie eine Erstattung für den auf das Arbeitsentgelt anfallenden Arbeitgeberanteil am Sozialversicherungsbeitrag. Die Satzung der Krankenkasse kann hinsichtlich der Arbeitgeberanteile eine pauschale Erstattung vorsehen, dies ist am besten bei der zuständigen Krankenkasse zu erfragen.

 

Für eine reibungslose Abwicklung der Erstattungen möchten wir darauf hinweisen, dass eine Kopie des Beschäftigungsverbotes sowie die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen bei der Einzugsstelle vorgelegt werden sollten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr Expertenteam

 

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